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"Heimat vor Ort" - Zusammen mit Staatssekretärin Milen Starke informierte Thadäus König Eichsfelder Bürgermeister zur Digitalstrategie der Thüringer Landesregierung

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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Heimat vor Ort“ waren auf Einladung von Thadäus König zahlreiche Kommunalvertreterinnen und Kommunalvertreter aus dem Eichsfeld zu einer Digitalisierungs-Informationsveranstaltung im Gemeindehaus Riedelsburg in Uder zusammengekommen. Als besonderen Gast konnte der Landtagsabgeordnete die Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur, Milen Starke, begrüßen.

„Das Thema Digitalisierung ist in aller Munde und insbesondere für die kommunalen Verwaltungen in Thüringen von großer Relevanz. Sie bietet eine große Chance, die bevorstehenden Herausforderungen mit einer klugen Strategie zu meistern“, erklärte König zu Beginn der Veranstaltung.

Staatssekretärin Milen Starke ging in ihrem Vortrag auf die von König angesprochenen Herausforderungen ein, darunter den durch die demografische Entwicklung zu erwartenden

Personalmangel, das sinkende Vertrauen in staatliche Institutionen aufgrund langer Verfahren und Bearbeitungszeiten sowie die gestiegenen Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger.

Lösungsansätze hierfür werden im Thüringer Ministerium für Digitales und Infrastruktur erarbeitet. „Die neu ausgerichtete Digitalstrategie des Landes Thüringen verfolgt das Ziel, durch eine zentrale und einheitliche Kommunikation von Land und Kommunen eine effiziente Verwaltungsdigitalisierung zu gewährleisten, verbindliche IT-Standards in Infrastruktur, Anwendungen und Prozessen als ‚Thüringen Stack‘ zu etablieren sowie Gesellschaft und kommunale Ebene aktiv in den digitalen Wandel einzubinden. Dabei sollen Redundanzen beseitigt, Entscheidungswege verkürzt, flächendeckend nutzbare Digitalangebote geschaffen und durch Bildung, Qualifizierung sowie gezielte Beteiligungsformate Akzeptanz und Vertrauen gestärkt werden“, erklärte die Staatssekretärin. Dabei ging sie gezielt auf Lösungswege ein, die insbesondere für Kommunen von großem Interesse sind.

Im Anschluss nutzten die knapp 50 Gäste bestehend aus Bürgermeistern, VG-Vorsitzenden und Verwaltungsmitarbeitern die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Viele Unklarheiten konnten so ausgeräumt und Perspektiven für die Verwaltungen aufgezeigt werden. Auch Kritikpunkte wurden offen angesprochen und von Starke dankend aufgenommen, um die Digitalisierungsprozesse künftig weiter zu vereinfachen.

Es war ein sehr informativer Abend und ich freue mich, dass so viele kommunale Vertreterinnen und Vertreter der Einladung gefolgt sind. Es ist deutlich geworden, wie wichtig eine funktionierende Digitalstrategie für das Land und die Kommunen ist. Nachdem Thüringen über Jahre Schlusslicht bei der Digitalisierung war, geht es nun mit einem klaren Plan voran“, zog Thadäus König ein positives Fazit der Veranstaltung.

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